Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.
Newsbeitrag
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Urwald-Safari bei Braunsbach
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05.08.2011 |
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Auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Renz führt ein Maislabyrinth Gäste in die Irre
Über zwei Meter ragen die Maispflanzen in die Lüfte. Immer wieder streifen die schmalen Blätter das Gesicht. Sackgassen durchziehen das Maisfeld. Welcher der Wege führt schnell zum Ziel?
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| Fabian Bauer (links) läuft schon mal los. Ihm auf den Fersen sind Duncan Golther und Ralf Martin. Weitere Fotos auf www.hallertagblatt.de Foto: Stettin |
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Auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Renz kann man sich im Maislabyrinth verirren. Auf die Schilder ist definitiv kein Verlass. Denn jeder hat die Möglichkeit, nach Belieben die Schilder zu drehen - um hilfreiche Hinweise zu hinterlassen oder um bei Nachfolgenden noch mehr Verwirrung zu stiften.
Eine hölzerne, etwa vier Meter hohe Plattform auf halber Strecke des Labyrinths ermöglicht eine gute Sicht über die Weiten des sechs Hektar großen Felds. In welcher Richtung Schwäbisch Hall liegt, wurde auf die Balken gepinselt. Unter der Woche kommen vereinzelt Schaulustige und Wagemutige. Doch samstags und sonntags herrscht der stärkste Andrang. "Hauptsächlich Familien kommen, aber auch einige Jugendliche waren schon da und hatten auf jeden Fall ihren Spaß." Insgesamt sind, so schätzt Jungbauer Marcel Renz, schon gut 300 Besucher seit der Eröffnung im Juni durch das Labyrinth geirrt. Allein am vergangenen Sonntag konnte Marcel Renz um die 120 Gäste zählen. Der 22-jährige aus Braunsbach hatte die Idee für das Maislabyrinth und setzte sie um. Alle zwei Jahre, so plant Renz, möchte er nun eines anlegen.
Vom Maisfeld profitieren derzeit besonders die Kinder, die im Rahmen des Ferienprogramms zu Besuch auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Renz aus Braunsbach sind. Ralf Martin aus Döttingen, acht Jahre alt, fällt ein begeistertes Urteil nach seinem Rundgang durchs Maisfeld: "Das war schön. Echt voll toll, eigentlich wie im Urwald." Der neunjährige Duncan Gother aus Siglingen sagt: "Ich bin mit zwei anderen am Ende unserer Gruppe gelaufen. Einmal sind wir dann falsch abgebogen und haben erst draußen die anderen wieder gefunden." Den Ausgang verfehlt hat noch keiner. Im Normalfall, so Renz, lasse er kein Kind ganz allein in das Labyrinth. Zusammen mache es schließlich mehr Freude.
Denkbar gut eignet sich der Irrgarten für Spiele. In Sackgassen sind Spielstationen versteckt, dort gilt es knifflige Fragen zu lösen. Fabian Bauer (9) aus Siglingen ist begeistert: "Das Rätsel war schon etwas schwer. Aber auf dem Hof konnten wir dann alle Lösungen finden." Spielerisch erfahren sie auf diese Weise Wissenswertes. Die Lösungen werden auf einem Zettel vermerkt und in eine Box geworfen. Am Ende locken Gewinne, die beim Hoffest am 28. August ausgelost werden: eine Ziege, eine Schlepperfahrt mit Marcel Renz oder ein Tag auf dem Reisachshof.
Nach dem Spiel einkehren
Bewirtung Auf dem Erlebnisbauernhof können Gäste vespern oder Kaffee trinken und Kuchen essen. Einkehr ist im Löwen in Braunsbach oder im Schlosshotel Döttingen möglich. Im naheliegenden Eschental bewirten zwei Landhotels.
Öffnungszeit Das Maisfeld ist täglich von 9 Uhr in der Früh bis 20 Uhr am Abend geöffnet.
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Isabel Stettin; Haller Tagblatt vom 05.08.2011 |
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