Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.
Newsbeitrag
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"Da geht mir das Herz auf!"
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02.09.2011 |
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Kinder und Kälber auf dem Geifertshofener Vieh- und Krämermarkt
Socken, Kinderkleidung, Schürzen und vieles mehr gibt es auf dem traditionellen Markt im Bühlertal. Aber die Attraktion ist zweifellos der Rinder- und Kälbervorführwettbewerb des Jungzüchterclubs Gaildorf. |
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| Das Kalb Bonanza will nicht so recht. Geduldig zieht Hannes Kühnle (7) aus Mittelrot am Strick, um weiter im Rund laufen zu können. Viele Besucher des Marktes beobachten die Kinder. Im Vordergrund die Pokale, die zu gewinnen sind. Weitere Fotos auf www.hallertagblatt.de Fotos: Arslan |
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Zahlreiche Buden locken in Geifertshofen zum Stöbern. Jetzt in den Ferien haben auch viele junge Familien Zeit, um sich auf dem Markt zu treffen. |
Elf Kinder und Jugendliche sind angemeldet. Der Jüngste ist Hannes Kühnle (7) aus Mittelrot mit seinem Kalb Bonanza. Beide sind aufgeregt. Da ist es gut, dass Hannes Mutter die Ruhe behält: "Jetzt holscht mal die Bürste und tust se mal a bissle schtriegla." Vor der Vorführung kommen schnell noch Wasser und Seife zum Einsatz, damit auch das Hinterteil samt Schwanz sauber ist. Heidi, das Kalb von Moritz Spieß aus Geifertshofen, hat einen Blumenkranz um den Hals. Heidi ist fünf Monate alt und schon recht kräftig. Ob der Bub das Kalb halten kann? - "Ja schon, wenn es nicht grad spinnt."
Viele Besucher des Geifertshofener Markts fotografieren die Kinder mit ihren Kälbern. Eine ältere Dame aus dem Rems-Murr-Kreis ist extra wegen der Kälbervorführung da. "Ach, is des schee, da geht mir des Herz auf", freut sie sich.
Zum dritten Mal gibt es den Vorführwettbewerb. Dieter Kraft vom Landwirtschaftsamt in Ilshofen bewertet mit Daniel Schneider vom Jungzüchterclub Gaildorf die Kälber und ihre jungen Vorführer. "Wir wollen die Kinder der Milchviehbetriebe motivieren und begeistern, sich mit den Tieren zu beschäftigen. Alle Teilnehmer sollen sich als Gewinner fühlen, keiner wird abgewertet", erklärt Kraft. Es gehe auch darum, die Arbeit der Bauern sichtbar zu machen.
Endlich dürfen die Jüngsten anfangen. Sie drehen erst ein paar Runden, damit sich die Aufregung legt. Alle haben mit ihren Kälbern für diesen Tag geübt, aber vor so vielen Leuten ist das eine ganz neue Situation - auch für die Tiere. "Der Vorführeffekt", so der Vater der teilnehmenden Buben Johannes und Florian Boy aus Fronrot. "Die Schwarze ist daheim gelaufen wie ein Hündchen", ergänzt Mutter Sabine Boy. Die beiden machen ihre Sache einwandfrei und bekommen den verdienten Applaus. Johannes Boy freut sich und streichelt den Kopf des Kälbchens. Als Daniel Schneider, der mit Dieter Kraft die Veranstaltung moderiert, ihn über das Kalb befragt, darf das Tier sogar ins Mikrofon muhen. |
Sigrid Bauer; Haller Tagblatt vom 02.09.2011 |
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