Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e.V.
Newsbeitrag
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"Mit einem Grinsen im Gesicht"
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08.09.2011 |
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Elektroräder liegen voll im Trend - Händler in der Region spüren verstärkte Nachfrage
Auf der Fachmesse Eurobike in Friederichshafen waren sie das große Thema: Elektrofahrräder. Die Drahtesel mit eingebautem Rückenwind werden auch in der Region immer beliebter - bei allen Generationen.
HARTMUT RUFFER
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| Mit einem Elektrofahrrad lässt sich so mancher Berg - wie hier die Gottwollshäuser Steige - leichter bezwingen. Für einige Besitzer wird es sogar zum "Zweitauto". Foto: Weigert |
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Schwäbisch Hall Seit über zehn Jahren verkauft Harald Fiedler, Inhaber von Radsport Fiedler in Hessental, E-Bikes. "Früher waren die Räder vor allem etwas für die ältere Generation. Das hat sich deutlich gewandelt." Die Gründe dafür sind vielseitig. "Die Leistung der Elektromotoren hat sich stark verbessert", erklärt Markus Kochendörfer, Angestellter bei Zweirad-Zügel. Zudem sind die Räder auch optisch ansprechender. "Es gibt natürlich noch den klassischen Tiefeinsteiger", berichtet Heinz Neumann vom Haller MHW Bike House, "doch sind die Räder mittlerweile nicht nur leichter, sie sind auch sportiv." Selbst Mountainbikes können mittlerweile mit einem Elektromotor ausgestattet sein.
Genau das macht Elektroräder auch für die jüngere Menschen interessant. "Wir verleihen auch Elektroräder. Die sind im Prinzip ständig ausgebucht", beschreibt Marco Welzel, Inhaber von Funbox Sports in der Stadtheide, die enorme Nachfrage. Wer einmal auf einem Elektrorad gesessen ist, der sei meistens davon überzeugt. "Eine kurze Runde genügt. Die Kunden kommen dann mit einem Grinsen im Gesicht zurück", beschreibt Heinz Neumann die Gefühlswelt der Elektroradfahrer. Nach Branchenschätzungen sollen in diesem Jahr allein 300000 Stück der Räder mit dem Hilfsmotor in Deutschland verkauft worden sein. In den Niederlanden, einem topographisch eigentlich sehr flachen Land, werden Elektrofahrräder besonders gut verkauft. "Vielleicht, weil es dort so viel Gegenwind von der See gibt", lacht Welzel.
Doch die Zahlen belegen, dass die Räder nicht nur in hügeligen Regionen eingesetzt werden. "Natürlich spielt das aber hier in der Region schon eine Rolle", verdeutlicht Kochendörfer. Denn viele Menschen wollen sich nicht Anstiege hochquälen. "Wer beispielsweise bei der Bausparkasse arbeitet, kann nicht in völlig verschwitzter Kleidung dort ankommen", verdeutlicht Heinz Neumann. Da spielt das E-Bike seine Vorteile aus: "Es glättet den Berg", fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Der Radler tritt zwar nach wie vor in die Pedale, erhält aber Unterstützung vom Elektromotor. Um als Fahrrad zu gelten, hilft der Motor nur bei Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h.
Oft wird das Elektrofahrrad auch zum Autoersatz. Der kurze Weg in die Stadt oder zur Arbeitsstätte ist so problemlos möglich, "das Zweitauto kommt weg", so Harald Fiedler.
In diesen Fällen schrecken dann auch nicht die Kosten ab - auf lange Sicht wird gespart. Ab 1500 Euro bekommt man ein Rad mit einem qualitativ vernünftigen Motor. Der ist in vielen Fällen an der Zentralachse montiert. Dort gilt er wegen der besseren Gewichtsverteilung - ein E-Bike wiegt rund 25 Kilogramm - als besonders komfortabel.
Info Bei der Tour de Hohenlohe am Wochenende werden E-Bikes verliehen. Telefon (0791) 7557444
Ein Artikel aus dem Haller Tagblatt. |
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