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Newsbeitrag

Tourismusprospekte gefragt
27.01.2012
 

Urlaubsmesse CMT: Touristiker zufrieden mit Standgemeinschaft

Die Region Hohenlohe: Seit drei Jahren wirbt sie auf der Tourismusmesse CMT unter einem Dach. Das Konzept scheint sich zu bewähren. Und doch war die Region in Halle 6 mehrfach vertreten.

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Besuchermagnet - nicht nur wegen der Leckereien: Die Fränkische Familie und die Bürgerwache aus Crailsheim bieten Messebesuchern Horaffen an. Foto: Dyba 

"Unser Stand ist gut angenommen worden", resümiert Simone Lindner vom Hohenlohe und Schwäbisch Hall Tourismus über die Präsenz auf der Urlaubsmesse CMT. Besonders am ersten Wochenende seien viele Besucher gekommen, am zweiten dafür weniger. Von den neuen Radkarten, die bei der Messe vorgestellt wurden, seien Tausende verteilt worden.
 
"Für uns liefs gut", sagt auch Marion Schlund von der Tourismusgemeinschaft Hohenlohe. Fast 1000 Prospekte der Genießerregion seien verteilt worden. Ebenso die Stadt Hall: 1000 Tourismusprojekte hatten die Haller mitgenommen. "Sechs Stück waren am Ende noch übrig", berichtet Robert Spoden vom Tourismus-Marketing der Stadt. Weniger erfolgreich war dagegen der Kartenvorverkauf für die Freilichtspiele - nur 14 Karten gingen über den Tisch. Ob sich die Stadt dafür beim nächsten Mal wieder eine teure Internetleitung legen lässt, ist noch offen. Die Messebesucher seien vermutlich doch überrascht, dass man die Karten gleich kaufen kann, meint Spoden. Das Programmheft für die Treppe und das für das Freilandmuseum seien nämlich sehr gefragt gewesen.
 
Wer auf der CMT die Region Hohenlohe suchte, wurde vielfach fündig: am gemeinsamen Hohenloher Stand oder an den eigenen Ständen von Mainhardt und Wüstenrot sowie des Schlosses Langenburg. Zudem warb Hall bei der Region Stuttgart für die Johanniterkirche. "Das beißt sich nicht", ist der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, Helmut Wahl, überzeugt. Die anderen Stände seien themenspezifisch und nicht regional begrenzt. Er weiß: "Die Messeplätze sind hart umkämpft." Der Standplatz kostet die sieben Partner insgesamt rund 60000 Euro. "Bei sieben Standpartnern muss man sich zusammenraufen", betont Spoden, "aber die Kooperation hat sich bewährt. Das gefällt mir gut".
 
Allein der Bau des Standes, der seit drei Jahren verwendet wird, habe ordentlich Geld gekostet, betont der Crailsheimer Wirtschaftsförderer Jürgen Ludwig. Da müsse man ihn auch eine Weile lang nutzen. Dass sich die Beteiligung daran für die Stadt Crailsheim lohnt, dessen ist er sich sicher: "Wenn man etwas rausholen will, muss man auch was reinstecken."


Karsten Dyba; Haller Tagblatt vom 27.01.2012

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