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Newsbeitrag

Radelnd auf den Spuren von Sieger Köder
28.04.2012
 

Mit dem Rosenberger Bürgermeister Uwe Debler durch tiefen Wald und an idyllischen Bächlein entlang fahren

GUIDO SEYERLE

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  Große Kunst: Uwe Debler vor dem Sieger-Köder-Museum. Foto: Seyerle 

 
Man kann diese Tour in zweieinhalb Stunden runterradeln. Doch das wäre viel zu schade! Es gibt jede Menge Natur, die es zu erleben und zu entdecken gilt. Und außerdem die ganzen Kulturschätze am Wegesrand! Neben dem im vergangenen Jahr eröffneten Sieger-Köder-Museum in Rosenberg findet man an vielen Stellen Bauwerke und Gegenstände dieses noch lebenden Künstlers. Besonders beeindruckend: Die in einen See bei der Holzmühle hineinragende Kapelle. Sie wird am 5. Mai eingeweiht. "Mit dem Bauwerk in Schiffsform und den Glasfenstern ist Sieger Köder wieder einmal etwas Außergewöhnliches gelungen", sagt der Rosenberger Bürgermeister Uwe Debler.
 
Wir parken am Wanderparkplatz östlich der Holzmühle. Diesen erreicht man über Jagstzell und die K3321. Die Beschilderung dieser Tour trägt die Zahl 8. Zuerst geht es ein kurzes Stück zurück bis zur K3230, dann rechts ab in Richtung Holzmühle (viele kürzen über den für Autos gesperrten Weg direkt an der Holzmühle entlang ab). Wir halten uns auf den Schotter-Waldweg auf der Südseite des Sees und radeln bis zur Ohrmühle. Auf der anderen Straßenseite fahren wir an der L1060 in Richtung Rosenberg bis zu den Häusern an der Mühle. Dort biegen wir links ab. Nach einem Kilometer auf dem Schotterweg stoßen wir auf den Kirchenweg Richtung Hohenberg, auf dem wir links ab weiterradeln. Am Waldrand ergibt sich ein wunderschöner Blick auf die Jakobskirche, die hoch auf dem Hohenberg thront. Vor dem starken Anstieg halten wir uns rechts und fahren in Richtung Südwesten. Achtung: Im Wald schlängelt sich die Wegführung! Hinter der Röhmensägmühle geht es auf dem Asphaltsträßchen steil bergauf nach Röhmen, dem äußersten Zipfel des Landkreises Schwäbisch Hall. Rechts ab fahren wir auf der K2627 bis kurz vor Kammerstatt. Am Waldeck biegen wir scharf rechts ab. Leicht bergab genießen wir die Tour. Rechts von uns schwimmen auf dem Treibsee Blesshühner. An einer großen Waldwegkreuzung biegen wir links ab in Richtung Zollhof. Sobald wir die stark befahrene L1060 überquert haben, umfängt uns wieder die Stille und Idylle des Waldes. Kurz hinter dem Fleckenbachsee halten wir uns rechts und kommen nach 15 Minuten nach Hummelsweiler. Zwischen Grünberg und Hegenberg fahren wir langsam: Die Landschaft erinnert an das liebliche Allgäu. Ab Jagstzell folgen wir kurz dem Kocher-Jagst-Radweg. Über den Orrotsee kommen wir zurück zum Auto.

Haller Tagblatt vom 28.04.2012

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